Rollenbiografie Shen Te – Guter Mensch von Sezuan

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Rollenbiografie Shen Te

Hallo, mein Name ist Shen Te. Ich gehöre zu der unteren Schicht der Gesellschaft und muss deshalb meinen Körper verkaufen. Dies ist für mich meine einzige Möglichkeit, um in einer von Geld bestimmten Welt wie sie in Sezuan vorherrscht Wirtschaftlich zu überleben. Meine äußere Erscheinung ist nicht der Rede wert, ich will aber trotzdem hübsch sein. Ich bin verliebt in Yang Sun, dem arbeitslosen Flieger. Zur Hochzeit kam es leider noch nicht da er es nicht wollte. Mit ihm werde ich bald ein Kind bekommen worauf ich sehr stolz bin. Es wird mein ein und alles sein und ich werde mich sehr gut um es kümmern. Oft genug hat der Barbier Shu Fu mit Schleimerein versucht mein Herz zu gewinnen doch immer habe ich ihn versetzt. Die Liebe die ich zu Yang Sun hab spielt er gnadenlos gegenüber Shui Ta aus. Er weiß aber nicht dass ich beide Personen gleichzeitig bin und deshalb habe ich einen gewissen Vorteil ihm gegenüber .
Ich weiß also, dass er ein falsches Spiel mit mir spielt, aber trotzdem ist meine Liebe zu ihm bedingungslos.

Ich bin hilfsbereit, vielleicht zu hilfsbereit. Oft habe ich mich deswegen selber ruiniert. Aber so viele Menschen brauchen in dieser Gesellschaft Hilfe die sie aber nicht bekomme. So probiere ich zu helfen, wo immer ich auch nur kann. Oft kann ich die Bitten der anderen nicht abschlagen, dies wissen sie auch und kommen deswegen oft zu mir. Kurz gefasst: Ich kann nicht nein sagen. Aber es waren ja die Götter die es wollten dass ich genau so bin. Sie sagten, dass ich gut sein soll. Aber „wie soll ich gut sein, wo alles so teuer ist“, frage ich mich oft. Die ganze Problematik fing an sich zu zuspitzen als mir die Götter das Geld schenkten. Davor war war ich eine junge Dame die nichts hatte und deswegen auch nicht von andren um Hilfe gefragt wurde. Meine neue Existenzgrundlage der Tabakladen hat mich also gezwungen da zu helfen wo Hilfe benötigt wird. Ich sehe in Menschen oft nur das Gute und kann anderen Menschen nicht böse sein. So nahm ich eine Großfamilie in meinen neuen Tabakladen auf, da sie meine alten Wirtsleute waren. Sie nutzten mich aus und behandelten mich und den Tabakladen schlecht trotzdem habe ich es nicht übers Herz gebracht die ach so armen Menschen hinaus zu werfen. Nur einmal habe ich es geschafft auf ein schlechtes Verhalten aufmerksam zu machen, als sich niemand als Zeugen melden wollte für Wang. Ich machte auf ein unsolidarisches Verhalten aufmerksam und formulierte das auch was ich dachte doch dies war das einigste mal. Ich dagegen brachte mich damit in eine schwierige Situation, da ich aussagen wollte, obwohl ich es gar nicht gesehen habe. So lüge ich, um Gerechtigkeit zu erlangen. Trotzdem bin ich eine ehrliche Person. So probierte ich von anfang an die Götter zu überzeugen dass ich gar nicht der gute Mensch bin den sie finden wollen, aber sie wollten dies nicht hören und lügten sich selber an. Ich weiß nicht, weshalb ich so beliebt bin. Aber ich denke die meisten stehen zu mir, weil sie mich ausnützen können. Oft werde ich auch deswegen „Engel der Vorstädte“ genannt, da sie ganz genau wissen, dass meine Hilfsbereitschaft auch meine Schwäche ist sie macht mich zu einer leicht berechenbaren Person. So war Wang der eigentlich mein bester Freund ist so frei, als letztes bei mir die Götter unterzubringen zu versuchen, da er wusste dass ich seine Bitte nicht abschlagen kann. Nur einmal habe ich Hilfe bekommen von dem alten Teppichhändlerpaar welches mir Geld ausleihte.

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Noahlr

17 Jahre, Geht auf das Gymnasium in Überlingen

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