Inhaltsangabe: Körperkunst ist keine Rebellion

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Inhaltsangabe: Körperkunst ist keine Rebellion

In dem Sachtext von Lena Adrian, Franziska Josper und Isabelle Gross geht es um Bodymodifikation.
Ralf Fees und Ronald Zwicknap betrieben seit 1998 ein gemeinsames Studio für Bodymodifikation.
Bodymodifikation ist ein Eingriff, der den Körper permanent verändert, wie z.B ein Tattoo. Aber auch Nagellack oder eine neue Frisur, sei bereits ein Art Bodymodifikation, sagen die Studioinhaber. Aber auch Brandings ,CuHings oder Implante sind für Fees und Zwicknap ganz normal. Auch die extremsten Wunschen ihrer Kunden setzen die beiden um. Heute hat Körperkunst nichts mit Rebellion oder Spiritualität zu tun sondern wird immer normaler. Es geht darum individuell nicht eigenen Wünschen zu verändern. Die meisten Kunden wollen etwas Eigenes, etwas was noch niemand hat. Was für viele Leute extrem aussehen mag, sei für sie Alltag, sagen die Studioinhaber.

Der Text ist eher für Leser interessant, die noch nicht wissen, was Bodymodifikationen sind. Sie werden durch diesen Text informiert. Der Text ist gut verständlich und für breite Leserschaft geeignet, allerdings verwendet der Text viele Fachbegriffe aus der Bodymod.-Szene, die man als Lesehr verstehen muss. In dem Text kommen eigentlich nur die Studiobesitzer zu Wort. Darum wirkt der Text etwas einseitig. Er nimmt keinen direkten Einfluss auf den Leser, indem er sagt, man solle eine Bodymodifikation haben, höchstens indirekt, indem er sagt, ein Bodymod. sei etwas vollkommen normales. Das lässt beim Leser die Frage aufkommen, ob diese Modifikation tatsächlich so normal sind.

Die Autoren weisen auf die lange Tradition der Körperkunst hin zum Beispiel den Mayas oder Indios. Das ist tatsächlich so . Im Fernsehen sieht man immer wieder, dass auch heute noch bei viele Afrikanischen Stämmen Veränderungen am eigenen Körper üblich sind. Man sieht beispielsweise durch zahlreiche Halsreifen oder Knochen durch Hals und Lippen.

Außerdem sagen die Studioinhaber, sei Körperkunst heutzutage keine Rebellion gegen die Gesellschaft, sondern schon Mainstream, also ganz normal. Auf der Straße oder im Bus, ständig begegnen einem Menschen mit Piercings oder Tattoos. Auch Verkäuferinnen in Geschäften tragen diese Art von Körperschmuck. Wenn etwas so häufig vorkommt, kann man davon ausgehen, dass es Mode ist. Wenn man sich von Mainstream abrenzen wollte, dürfte man gerade keine Tattoos tragen. Ja sogar Polizisten dürfen mitterweile Tattoos haben. Wenn die Vertreter von Recht und Ordnung das haben dürfen, ist es ganz sicher keine Rebellion.

Es gibt jedoch auch Nachteile, wenn man Bodymodifikationen vornehmen lässt, die im Text nicht genannt werden. Menschen mit extremen Modifikationen werden Teilweise von der Gesellschaft ausgestoßen oder zumindest nicht ernst genommen. Extreme Veränderungen können abstoßend wirken. Oft sind es keine angenehmen Zeichen, die tätowiert werden Totenköpfe, Drachen, Schwerter sollen dem Betrachter Angst einjagen. Wenn sich jemand so umgestalten lässt, dass er aussieht wie Lord Voldemort, ist er ein gern gesehener Gast bei jeder Harry-Potter-Mottoparty. Nachts auf der Straße möchte man so jemanden aber nicht begegnen.

Ein anderer Nachteil ist, dass man Schwierigkeiten beim Berufsauswahl hat. Mit Gesichtstattoos wird man bei mehrere Berufe nicht Ernst genommen. Z.B eine Erzieherin wird die Kinder im Kindergarten mit so einem Tattoo erschrecken.

Der größte Nachteil ist meiner Meinung nach aber, dass man bei den Eingriffen, die im Text beschrieben werden, große gesundheitliche Risiken eingeht. Schon bei einer Tätowierung kann man sich eine Hepatitis oder auch HIV einhandeln, wenn der Tätowierer unhygienisch arbeitet. Im Text werden aber auch operative Eingriffe beschrieben, wie Spaltungen oder Implantate. Jeder Operation hat aber das Risiko, dass etwas schiefgeht, dass sich Wunden infizieren oder Implantate nicht vertragen werden. Eingriffe am Körper, ohne das ein Arzt dabei ist, hatte ich für sehr leichtsinnig.

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