Inhaltsangabe “Ich war bestimmt kein Held”

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Tönnies Hellmann beginnt seine Geschichte damit, dass er von seinen Verwandten und seiner Familie berichtet. Er erzählt von der schlechten finanziellen Lage wärend des Krieges. Sein Vater wurde eingezogen und mit der schlechten Unterstützung des Staates konnte die Familie nicht überleben. Darum musste seine Mutter viel nebenbei arbeiten. Das wurde jedoch nach dem Krieg auch nicht besser als sein Vater mit einem Granatsplitter im Hirn zurück kam und vorerst 2 Jahre im Krankenhaus verbringen musste. Auch nach diesem Krankenhausaufenthalt besserte sich die finanzielle Situation der Familie nicht, der Vater bekam zwar Invaliden Rente, welche ihm jedoch immer weiter gekürzt wurde bis er der Meinung war er könnte wieder als vollständiger Arbeiter arbeiten. Sein Vater schlug sich durch, litt jedoch bis zu seinem Tot and den Verletzungsfolgen. Oft disskutiert Hellmann mit seinem Vater über Politik. Sein Vater ist Anhänger der SPD.
In der Schule hat der eigentlich recht intelligente Hellmann Prolbleme. Er kann seine Hausarbeiten nicht machen, weil er immer Arbeiten muss außerdem kommt er mit seiner ersten Lehrerin nicht zurecht und läuft daher sehr oft von der Schule weg. Erst als er am Ende der Schule einen neuen Lehrer bekommt macht ihm das Lernen spass nun ist es jedoch zu spät für eine Weiterbildung. Seine Mutter bewegt ihn dazu sich eine Lehrstelle zu suchen. Obwohl das für die arme Familie heißen würde das Tönnies für die Lehrjahre nur eine sehr kleine Abfindung bekommt. Bei seiner Ausbildung zum Schiffszimmermann bei Blom und Voss lernt Tönnies Hellmann seinen Gesellen Walter Bohne kennen, der ihm das Handwerk auber auch den kommunistischen Gedanken und das solridaritäts Empfinden nahe bringt. Nach seiner Ausbildung bei Blom und Voss wird Hellmann 1929 wegen der Weltwirtschaftskrise trotz guter Zeugnisse nicht weiterbeschäftigt. Durch seinem Freund Rolf Hagge kommt Hellmann zur kommunistischen Jugendgruppe. Dort lernt er Mary Groth kennen und entwickelte eine enge Bindung zu ihr. Tönnies verbringt nun jede Minute seiner freien Zeit bei den Groths welches intelligente, viel belesene und gut politisch durchorganisierte Arbeiter waren. Doch dann geschieht etwas unerwartetes Mary wird schwanger. Die beiden vertrauen sich einer Freundin von Mary an welche das Kind entfernt. Doch die Freundin hatte gepfuscht und Mary muss einige Wochen im Krankenhaus verbringen ehe die inneren Blutungen und die darauffolgende Entzündung verheilt sind.
Als die Zahl der Nazis in Hamburg überhand nimmt, tritt Tönnies Hellmann der Rotfront bei. Die Rotfront war das militärische Organ der KPD. Im Dienste der Rotfront schlägt Hellmann einige Saalschlachten. Mit 20 Jahren lernt er sein späteres Vorbild Fiete Schulze kennen. Dieser war ein KPD Gelehrter der wenige ausgewählte KPD Anhänger, unter denen auch Tönnies Hellmann ist, in einem besonderen Seminar zu Führungskräften ausbildet. Als 1933 die Nazis an die Macht kommen wird die Schule geschlossen und der Unterricht bricht ab. Wenige Tage später wird sein Lehrer Fiete Schulze festgenommen und der Prozess gemacht. Er wird zum Tode verurteilt mit der Begründung seine Zunge sei gefährlicher als eine Pistoe und wenn man ihn gefangen hat muss man ihn vernichten. Um 1932 ist das größte Problem Hellmanns die Massenarbeitslosigkeit von der auch er betroffen ist. Nach dem Reichstagsbrand am 27.02 werden tausende Kummunisten verhaftet. Unter anderem auch sein Freund Fritz Hagge der sich aber verstecken kann. Erst als die Nazis seine Tante festnehmen und sagen, dass sie sie erst wieder frei lassen wenn Fritz sich stellt tut er dies. Außer Fritz wurden noch viele andere Freunde Hellmanns von den Nazis festgenommen und ins Gefängnis oder ins KZ gesteckt. Als die SA bei Hellmann selbst anklopft flüchtet er auf einen Zeltplatz an der Elbe und lebt dort den ganzen Sommer im Zelt. Danach kommt er bei einem Genossen in Geesthacht unter. Nach 5. Monaten wagt sich Hellmann zurück nach Hamburg und lebte wieder bei seinen Eltern. Einige Zeit später geschieht ein weiters Unglück. Obwohl Mary Verhütungsmittel genommen hat wird sie wieder Schwanger. Die beiden beschließen zu heiraten und beziehen ein kleines Zimmer welches sie sich gemietet haben. Doch dann wird Hellmann doch festgenommen und kommt in Untersuchunghaft nach Fuhlsbüttel. Dort bekommt er die Schreie derer mit die gefoltert werden und wird auch selbst von den Aufsehern diskriminiert. Beim Tag seiner Trauung mit seiner hochschwangeren Frau wird er von zwei Beamten der Polizei zum Standesamt gefahren . Vor dem Standesamt gelingt ihm die Flucht. Er wird jedoch sofort wieder eingefangen und ins Standesamt geschleppt. Der Standesbeamte jedoch will Hellmann nicht mit Handschellen trauen und so wird er wieder ins Gefängnis gebracht. Dort wird er schwer von den beiden Polizisten gefoltert. Diese streiten das nach der Zeit des Nationalsozialismus, als sie im Gericht angeklagt sind, ab. Bei der Ausweisung aus dem Gefängnis muss er in Papier unterschreiben, dass er nicht von der Gestapo geschlagen wurde. Nachdem er das getan hat kommt er frei und besucht zuerst seine Mutter.
Kurz nach seiner Entlassung wird sein Kind geboren. Seine Familie zieht zu seinem Onkel und er nimmt jede Arbeit die er bekommen kann um seine Familie zu ernähren. Hellmann muss mit ansehen wie viele seiner ehmaligen Freunde zu den Nazis wechseln. Nach und nach werden auch die kommunistischen Verwandten von Tönnies verhaftet. Er kommt wegen einer Sportverletzung in eine Speziaklklinik nach Berlin. Als er wiederkehrt teilt ihm Mary mit, dass sie sich scheiden lassen will. Er verfällt dem Suff. Als das überstanden war fängt er als Lastwagenfahrer bei einer Transportfirma an. Hellmann schließt sich einem kleinen haufen Kommunisten an die sich gegenseitig halt in der Nazizeit geben. Im Herbst 1940 tritt er der Bästleingruppe, einer Widerstandsgruppe bei. Diese Gruppe hat z.B. Fluglätter ausgeteilt oder Sprüche auf die Straße gemalt. Hellmann versteckte auch zeitweise andere Flüchtlinge in seiner Wohnung. Er hört regelmäßig Radio London und Moskau und informiert sich über die zustände in denen Gefangene leben müssen. In seiner ersten Bomennacht läuft Tönnies Hellmann zu allen seinen Verwanden und hilft ihnen. Zum Glück überleben alle. Nun muss die Gesamte Verwandtschaft in seiner Wohnung leben. Am 20 August 1943 wird Tönnies Hellmann eingezogen. Er kommt an die Rußlandfront und muss Gräben ausschaufeln. Dann wird er Lastwagenfahrer und wird während des Rückzugs der Deutschen aus dem Osten mit dem Leid der erfrierenden und hungernden Menschen konfrontiert. Es ist mitlerweile 1945 und die Niederlage ist zu spüren. Deshalb versuchen viele Menschen zu desertieren sie werden jedoch eingefangen und auf der Stelle erhängt oder erschossen. Am 9. Mai wird er von den Russen gefangengenommen und kam auf einer sehr Qualvollen Reisen bei der er dem Tod in die Augen sieht ins Gefangenenlager bei Kisel. Er wird Brigardier bei einer Arbeiterkolonne im russischen Gefangenenlager. Das gesamte Lager leidet unter Hunger. In seiner Brigarde versucht Hellmann das Brot gerecht aufzuteilen. Wegen seiner KPD Vergangenheit wird er einige Zeit später zum Antifa- Aktivleiter des Lagers. Er setzt sich entschlossen für die Arbeiter ein und wird wegen eines Konflikts mit dem menschenschinderischen Lagerleiter nach Usvar versetzt. Im Gefanenenlager beginnt Hellmann am Komunismus zu zweifeln. Er trifft einen ehemalign SS Mann aus Ausschwitz der ihm seine Erfahrungen berichtet Hellmann ist zutiefst betroffen. Hellmann wird ein Lektor und reist von Lager zu Lager um Kommunistische Texte zu verlesen. Er versucht bei dieser Aufgabe auch die Lager zu kontrollieren und Mißstände seinem Leiter zu berichten. Dann wurde er auf die Antifa- Schule nach Moskau geschickt. Auch in dieser Schule steigt Hellmann durch seine offene Art schnell in die Schulleitung auf. Nach einiger Zeit in der Schule kommt er endlich über die DDR nach Hamburg zurück. Als er zurückkehrt erkennen ihn seine Kinder kaum wieder. Er fühlt sich überflüssig und geht zu seiner Mutter. seine Kinder stoßen ihn ab und nach einem Streit reicht seine Frau die Scheidung ein. Er zieht mit seinem Sohn zu seiner Freundin, nachdem er jedoch mit seinem Sohn nicht klar kommt steckt er ihn ins Heim. Er such sich eine Arbeitsstelle und fährt alsbald wieder Lastwagen. Mit seiner Parteiarbeit hat er viel zu tun. Gleichzeitig beginnt er weiter darüber nachzudenken ob der Stalinismus wirklich der richtige Weg ist. Da wird die KPD verboten. Hellmann versucht Freunde über die Grenze in die DDR zu schmuggeln und verfolgt die Parteiarbeit illegal weiter. Als er ins Rentenalter kommt weiß Tönnies Hellmann nicht was er machen soll deshalb beginnt er viel zu lesen wie z.B. die”Zeit” oder berühmte Schriftsteller wie Böll. Hellmann schickte vielen Schriftstellern Briefe worin er über das Buch etwas sagt. Bei Böll entstand dabei ein Briefwechsel der zu einer guten Freundschaft führte. In den siebziger Jahren wendet er sich ganz vom Stalinismus ab und ihm wird klar, dass er 40 Jahre seines Lebens einen falschen Weg gegangen war. Aus dieser Leselust entsteht auch der Briefwechsel mit Maroin Gräfin von Dönhoff.. Dann beginnt Hellmann mit seinen Vorträgen als Zeitzeuge in Schulen und Universitäten. Im Alter von 79 Jahren besucht er mit einer Schulklasse das Vernichtungslager Auschwitz und Birkenau. Auch aufgrund der Erzählungen des SS Mannes ist Hellmann zutiefst geschockt. Heute nachdem er so vielen Menschen geholfen hat ist Tönnies Hellmann noch immer der Meinung: “Ich war bestimmt kein Held”.

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Michael

Hat das Gymnasium in Pfullendorf erfolgreich abgeschlossen

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