Geschichte Reggae Handout

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GESCHICHTE
REGGAE

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Angeregt durch den bedeutendsten Reggaemusiker und jamaikanischen Na- tionalhelden Bob Marley wurde Reggae mit der Religion der Rastafari ver- knüpft
neue Form des Reggae der Raggamuffin bzw. Ragga
Parallel entwickelt sich aus dem Ragga im New York der 1970-er eine neue Musikrichtung, der Hip-Hop
moderne Reggaevarianten (z.B. Ragga) oft Dancehall-Reggae genannt
• Begriff problematisch, bezeichnet keine bestimmte Stilrichtung, son- dern fasst Stile zusammen, die aktuell in den jamaikanischen „Dancehalls“ (Ort für größere Tanzpartys) beliebt sind
• bezeichnet auch einen stark synkopierten Rhythmus im modernen Reggae
• stammt ursprünglich aus Jamaika
• entstanden in den 1960-er Jahren unter einfluss amerikanischer Musikrich-
tungen wie Blues, R&B, Soul, Country und Jazz
• Grundrhythmus des Reggae entstand: in die ersten Eigenproduktionen des Ska wurden US-amerikanische R&B-Stücke reingecovert und die Betonung im zweiten und vierten Taktteil wurde verstärkt
• Ska-Rocksteady-Reggae: wurde dieser minimalistische Grundrhythmus jeweils verlangsamt
• Reggae+Vorläufer Tanzmusik: Verbreitung durch „Sound-Systems“
• Betreiber dieser Soundsystems: Clement „Sir Coxsone“ Dodd, Arthur
„Duke“ Reid oder Cecil „Prince Buster“
• erster internationaler Erfolg-v. a. in den britischen Charts-1968 von Desmond Dekker eingespielt „The Israelites“, Nr.1-Platzierungen in Deutschland und England, erster Welthit des Reggaes.
ERKENNUNGSMERKMALE
• 3 Farben: rot-gelb-grün
• Reggae Löwe
• Reggae Mütze (Reggae Beanie)
• Canabis(-Pflanze)
• Rastas
MUSIK
• Offbeat-Phrasierung entweder die Gitarre oder das Keyboard (Bläser) in der oft unbetonten zweiten, vierten Taktzeit spielen
• Instrumentierung
• Drumset
• E-Bass
• E-Gitarre
• Keyboard
• Gesang
• Oft auch Blechbläser und Perkussion dazu
• moderne Stilrichtungen (Dancehall, Ragga, Reggaeton)
• nutzen Elektronik (Stampler)
• Schlagzeug stark betont
• synthetisch erzeugt
• Rock- und Diskosound
• Ende 1960-er: Reggae bevorzugte Musik der britischen Skinheads
• britische Reggaeproduktion auch als „Skinhead-Reggae“ vermarktet
• Reggae-Künstler (wie The Charmers, The Corporation, Joe the Boss oder Symarip), mit Titeln wie zum Beispiel „Skinhead Moonstomp“
oder „Skinheads A Bash Dem“ für die Skinhead-Community
• Fokussierung auf den britischen Popmusik-Markt (zum Beispiel durch den Einsatz von Streichern) und die inhaltliche Betonung speziell schwarzer The- matiken im Roots Reggae, verlor die Musik für Teile der Skinhead-Szene an Bedeutung
• „Traditional Skins“ oder „Trojan Skins“-nach dem Plattenlabel „Trojan Re- cords“-machen bis heute traditionelle Reggae-Events, haben kleine Label und machen neue Reggae-Musik, Hammondsound Uptempo orientiert

Keyboard/Hammond-Orgel
• Piano- und Orgel-Sounds
• manchmal synthetische Klänge
• Keyboarder begleiten mit Gitarre rhythmisch ebenfalls mit Betonung
des Offbeats
• 2 Variationen:
• Betonung der zweiten und vierten Taktzeit
• oder diese Betonung ergänzt um die „und“-Zählzeiten
• Keyboard-Soli sind relativ selten
• Orgel-Soli kommen häufiger vor
• in größeren Reggaebands teilweise zwei Keyboarder
• Pianisten/Pianistinnen:
• Earl „Wya“ Lindo, Tyrone Downie, Ian Wynter und Bernard
„Tooter“ Harvey, Jackie Mittoo (wichtiger Orgelspieler bei
Studio One) • erwähnenswert:
• Augustus Pablo (Melodicaspiel)
• Monty Alexander (eigentlich Jazzmusiker, verbindet da in
Jamaika geboren Regae mit Jazz)
auf Patois (englisch basierte Kreolsprache)
Roots-Reggae
• sozialkritisch, machen auf Missstände aufmerksam
• erinnert die Jamaikaner an ihre afrikanischen Wurzeln
• love, peace & unity
• genuss von Marihuana
Dancehall-Reggae
• vergleichbar mit Hip-Hop-Texten
• Sexuelle, gewaltverherrlichende Themen (Slackness)
• homophobe Texte
Conscious Reggae
• soziale, politische, religiöse Themen im Vordergrund
• Bass •
• • •

besonders wichtig Basslauf
bildet das Gegengewicht zu Offbeats
beschreibt Thema des Stückes
Reggae-Bassisten: Aston Barrett und Robbie Shakespeare
• Schlagzeug
• One Drop:
• betont die dritte Taktzeit mit der Bassdrum
• andere Taktzeiten gefüllt durch Rieselschlag der Hi-Hat
• Beginn Strophe/Refrain: manchmal erste Taktzeit Bassdrum
betont, um diese anzkündigen
• einige Kurzsoli (v. a. Intro oder auf der vierten Taktzeit)
• Rockers:
• entstand in den 1970-er
• inspiriert von aufkommend populärer Discomusik
• vier Taktzeiten mit Bassdrum betont
• dritte Taktzeit gleichzeitig Snare Drum betont, statt rieseln-
der Hi-Hat
• von Perkussion unterstützt
• sonst gleiche Merkmale wie One Drop
• Reggae-Schlagzeuger: Carlton Barrett und Sly Dunbar • E-Gitarre
• hauptsächlich rhythmische Begleitung
• Betonung des Offbeats im Vordergrund
• manchmal Basslauf gedoppelt
• „Austoben“ im ausgedehnten Soli
• Soli geben der Musik besondere Note.
• Reggae-Gitarristen: Al Anderson, Peter Tosh, Earl „Chinna“ Smith,
Ben Harper, Junior Marvin, Ernest Ranglin, Donald Kinsey.
• Blasinstrumente
• Bläser einer klassischen Reggaeband treten meist zu dritt auf
• normalerweise Posaune, Trompete oder Saxophon.
TEXTE
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